Vereinbarkeit und Employer Branding: Der Weg zur Marke

Gespeichert von FuB Chefredakteur am 20. Januar 2022
Frau in weißer Bluse und schwarzem Rock schüttelt Frau in schwarzem Kostüm die Hand

Vereinbarkeit und Employer Branding: Der Weg zur Marke

Nur attraktive Arbeitgebende können Fachkräfte für sich gewinnen und im Unternehmen halten. Dabei geht es nicht nur darum, zum Beispiel Maßnahmen zur Vereinbarkeit anzubieten, sondern diese auch zu kommunizieren. Worauf kommt es beim Employer Branding an?

 

Arbeitnehmende legen bei der Auswahl ihres Arbeitgebenden immer mehr Wert auf eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Grund genug, diesen Aspekt in die Arbeitgebermarke zu integrieren und so nach außen zu tragen. Der Aufbau dieser Marke sollte strategisch geplant sein und folgende Schritte durchlaufen:

  • Unternehmensanalyse: Überlegen Sie, was Sie als Arbeitgebender ausmacht und wo Ihre Stärken liegen. Vielleicht bieten Sie besonders flexible Arbeitszeiten, die es Ihren Mitarbeitenden ermöglichen, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen. Oder Sie haben Betreuungsplätze in einer nahegelegenen oder sogar betriebseigenen Kita für die Kinder Ihrer Angestellten reserviert. All das lässt sich nutzen, um die Attraktivität Ihres Unternehmens hervorzuheben. Werfen Sie in diesem Zusammenhang auch einen kritischen Blick auf Ihr Unternehmensleitbild und machen Sie sich bewusst, wofür Sie stehen möchten. Schauen Sie, welche Aspekte Sie jetzt schon zufriedenstellend umsetzen und wo noch Handlungsbedarf besteht. Auf diese Weise ergibt sich am Ende ein rundes, überzeugendes Gesamtbild, das sich positiv auf Ihre Arbeitgebermarke auswirkt. 
  • Umfeldanalyse: Werten Sie auch aus, über welche Maßnahmen und Inhalte sich Konkurrenzunternehmen profilieren. Wenn Sie diese kennen, wissen Sie, wie Sie sich von ihnen abheben können.
  • Kernbotschaften: Wenn Sie sich bewusst gemacht haben, über welche Inhalte Sie sich als attraktiver Arbeitgebender positionieren wollen, sollten Sie diese in klaren Botschaften formulieren. Verzichten Sie dabei auf ausführliche Erklärungen und Hintergrundinformationen. Es kommt darauf an, die Zielgruppen über kurze, eingängige, individuelle Texte auf einer emotionalen Ebene zu erreichen.
  • Kommunikation: Machen Sie sich schließlich Gedanken, wie Sie Ihre Arbeitgebermarke kommunizieren können. Stellen Sie die definierten Kernbotschaften zum Beispiel auf Ihrer Website in den Fokus. Überlegen Sie, wie Sie die sozialen Medien, berufliche Netzwerke, Stellenanzeigen und Messeauftritte nutzen können, um Ihre Attraktivität als Arbeitgebender darzustellen. Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihre Angestellten informieren und einbeziehen. Nur wenn diese überzeugt sind und die Inhalte mittragen, können Sie auch authentisch nach außen kommunizieren. Integrieren Sie das Thema Employer Branding und dessen Evaluation deswegen zum Beispiel in Mitarbeitendengespräche und den Onboarding-Prozess.

Weitere Informationen zum Thema Employer Branding sowie Checklisten finden Sie auf der Seite des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA).

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familie@beruf.nrw.de

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