chancen-durch-vereinbarkeit
Mit Familienfreundlichkeit zum Erfolg!

Projekt: LENO – Lernende Netzwerke zur Pflegevereinbarkeit in Ostwestfalen-Lippe – Ein Wissenstransfer für Unternehmensansätze zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Ziel unserer Unternehmenskultur

Unterstützung ermöglichen, praktisch erproben und Erfahrungen austauschen im Verbund
Durch den Transfer bereits gebündelten Wissens des „Bielefelder Netzwerks MuT“ in die Regionen Ostwestfalen Lippes wird der Ausbau regionaler Unternehmensnetzwerke zur Pflegevereinbarkeit unterstützt. Die jeweiligen Regionen werden im Projektverlauf durch selbstausgestaltete und getragene Netzwerke repräsentiert, welche ihrerseits auch Wissen bündeln und in den überregionalen Netzwerktreffen zum Nutzen von Unternehmen, Mitarbeitern und den Regionen einfließen lassen. Die REGE mbH wird hierbei den Rahmen für den Auf- und Ausbau des somit entstehenden regional übergreifenden Netzwerks für Pflegevereinbarkeit bereitstellen. Durch die Unabhängigkeit in der Entwicklung und Selbstständigkeit der einzelnen Netzwerkregionen werden zentralistische Effekt vermieden. Durch regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit erhält das im Zuge des demografischen Wandels gesellschaftlich so relevante Thema eine Plattform, die der Enttabuisierung auch in der Gesellschaft und somit auch bei den betroffenen Berufstätigen, dient.

Unsere Maßnahmen und Erfahrungen

Tabuisierung von Pflege erschwert Annahme von Unterstützung – noch immer
Basis dieses Projekts sind die im Projekt „MuT“ (Mobilisieren und Tun, Laufzeit bis 2012) identifizierten Bedarfe an Unterstützung der Mitarbeiterschaft im Hinblick auf die Vereinbarkeit von pflegerischen Aufgaben und Berufstätigkeit. Auch weiterhin werden Angehörige zu ca. 70 % die Pflege in der Familie übernehmen wollen oder auch müssen. Ein (Teil-)ausstieg aus dem Job, wie bisher in diesen Fällen häufig der Fall, wird die Betriebe angesichts der demografischen Entwicklung mit einem Fachkräftemangel treffen, dem sie mit Angeboten zur Vereinbarkeit begegnen wollen. Die Existenzsicherung bei Übernahme von Pflegeverantwortung gewinnt als Merkmal für Arbeitsplatzzufriedenheit für Mitarbeiter an Bedeutung. Viele Unternehmen wollen und können ihre Mitarbeiter bei der Regelung der Angehörigenpflege nicht mehr allein lassen. Hierbei muss auch dem Erhalt der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiterschaft in Zukunft aufgrund der Mehrfachbelastung noch mehr Rechnung getragen werden. Die Annahme von bereits existierenden Unternehmensangeboten ist dennoch trotz der wachsenden Zahl von zu Pflegenden vergleichsweise gering. Dies wird auf fehlende Transparenz über bereits bestehende Angebote, die Wahrnehmung von Pflege als Privatsache und die noch immer verbreitete Tabuisierung und Stigmatisierung von Pflegeaufgaben im beruflichen Umfeld zurückgeführt.

Information zum Angebot
Projektträger
Regionale Personalentwicklungsgesellschaft mbH
Familienfreundliche Maßnahmen
Beratungs- und Austauschangebote für Betriebe und/oder Beschäftigte
Stand der Umsetzung
abgeschlossen
Standort/Region
Lippe
Organisationsform/Branche
Unternehmen
Zahl der Beschäftigten
Keine Angabe