Nach Corona: Wie hybrides Arbeiten die Vereinbarkeit voranbringt

Gespeichert von FuB Chefredakteur am 7. Juli 2021
Auf einem Tisch steht eine Kaffeetasse und ein Laptop, auf dem eine Videokonferenz zu sehen ist

Nach Corona: Wie hybrides Arbeiten die Vereinbarkeit voranbringt

Die Corona-Pandemie hat in der Arbeitswelt Veränderungen mit sich gebracht, die sich viele vorher nicht vorstellen konnten. Digitale Tools und neue Abläufe bieten die Möglichkeit, die Arbeit noch effizienter und flexibler zu gestalten. Das treibt unmittelbar auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben voran. Vielen fehlte in der Krise jedoch auch der persönliche Austausch im Büro. Wie lassen sich diese Aspekte in Zukunft miteinander vereinbaren?

 

Arbeitgebende sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in der Pandemie gemerkt: Neue Arbeitsmodelle auszuprobieren, kann sich lohnen. Auch für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ergeben sich daraus neue Möglichkeiten. Wer zum Beispiel nach Feierabend die Kinder aus der Kita abholen muss, ist froh, wenn der Weg zur Arbeit an manchen Tagen wegfällt. Andererseits hat die Pandemie vielen auch den Wert des Büros vor Augen geführt. Sie schätzen es, Arbeit und Privatleben räumlich zu trennen und ihren Kolleginnen und Kollegen in der Realität zu begegnen. In Zukunft wird es darauf ankommen, diese Bedarfe zu vereinbaren, neue hybride Formen der Zusammenarbeit zu finden und diese auszubauen, um mehr Flexibilität zu ermöglichen.

Damit dies für alle gewinnbringend funktioniert, kommt es neben der technischen Ausstattung auch auf weitere Aspekte an:

Führung: Entwerfen Sie neue Modelle nicht auf dem Reißbrett. Gehen Sie mit Ihren Mitarbeitenden ins Gespräch und fragen Sie, was bei Ihnen im Homeoffice gut läuft und was nicht. Daraus können beispielsweise Erkenntnisse gewonnen werden, wann es sinnvoll ist, auch in Zukunft im Büro zusammenzukommen, welche Aufgaben ebenso effizient von zu Hause aus erledigt werden können und welche Probleme noch behoben werden müssen, damit das Arbeiten überall gleichermaßen gut möglich und mit dem Familien- und Privatleben vereinbar ist. Nur gemeinsam können Sie Lösungen entwickeln, die für alle funktionieren. Umfragen über Online-Abstimmungstools können zum Beispiel ein erstes Stimmungsbild geben, auf dessen Grundlage Sie passende Maßnahmen vorantreiben können.

Interne Kommunikation: Auch in anderen Bereichen darf der interne Austausch nicht unter den hybriden Arbeitsformen leiden. Achten Sie darauf, dass Sie ihre Mitarbeitenden präsent und transparent über die Entwicklungen im Unternehmen informieren. Gehen Sie dabei auch in den Austausch, denn nur so können Sie alle einbinden und mitnehmen. Stellen Sie dafür zum Beispiel die klassische, alt bekannte Vorschlagsbox auf, über die Ihre Kolleginnen und Kollegen Anregungen – auf Wunsch auch anonym – einreichen können. In digitaler Form geht das zum Beispiel auch über das sogenannte Miro-Board, einem onlinebasierten Whiteboard-Tool, auf dem Sie die neuesten Informationen festhalten und Ihren Mitarbeitenden Raum für Anmerkungen geben können.

Teamzusammenhalt: Wenn die Mitarbeitenden auch in Zukunft vermehrt von zu Hause arbeiten, fallen zufällige Begegnungen in der Teeküche häufiger weg. Neue Kommunikationskanäle wie zum Beispiel Chaträume helfen, sich auch im virtuellen Raum spontan auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Überlegen Sie aber auch, welche Ereignisse gezielt wieder von Angesicht zu Angesicht stattfinden sollten. Firmenfeiern entwickeln in der Realität zum Beispiel eine andere Dynamik als über eine Videokonferenz.

Weiterbildung: Für die neuen Arbeitsabläufe brauchen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegebenenfalls neue Kompetenzen: Wie wird die die neue Software bedient? Wie kann die Zusammenarbeit über die neuen Kommunikationswege gestaltet werden? Wie verändert sich der Kontakt mit den Kundinnen und Kunden? Für solche Fragen brauchen sie Unterstützung und Schulungen. Immer mehr Anbieter greifen das Thema in ihren Seminaren auf und behandeln beispielsweise die Frage, wie sich ausgewogene hybride Teams aufstellen lassen. Für die Umsetzung gibt es bereits Ansätze, bei denen die Teilnehmenden partiell vor Ort und digital zugeschaltet sind. 

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