Im Tandem-Projekt-NRW noch Plätze frei

Gespeichert von FuB Chefredakteur am 7. Oktober 2020
Personen sitzen in Kreis und sprechen miteinander

Im Tandem-Projekt-NRW noch Plätze frei

Das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) weist aktuell darauf hin, dass kleine und mittelständische Betriebe sich noch bis Mitte November 2020 für die Teilnahme am Tandem-Projekt NRW bewerben können. Im Zentrum des Projekts stehen passgenaue personalpolitische Lösungen, die die Betriebe fit machen für die aktuellen Anforderungen und die ihnen Chancen eröffnen, um sich im Fachkräfte-Wettbewerb gut aufzustellen.

 

Und so verläuft der Prozess: Jeweils zwei kleine bzw. mittelständische Betriebe setzen sich mit zukunftsfähigen personalpolitischen Konzepten auseinander. Dabei werden die Tandems nach einem speziellen Matching-Verfahren zusammengestellt. „Jede Branche hat eigene Bedingungen, jedes Unternehmen eigene Strukturen“, erklärt Projektmitarbeiter Henning Stroers. „Beim Matching ist es wichtig, die Unternehmen zusammenzubringen, die ähnliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen vorweisen – und sich besonders gut ergänzen können. So verhelfen sich die Tandems gegenseitig zu Wettbewerbsvorteilen“, betont Stroers. Und gerade in Zeiten der Pandemie hat sich erneut bestätigt: Betriebe, die auf eine familienfreundliche Personalpolitik setzen, haben klare Vorteile.

"Abwarten ist keine personalpolitische Option"

„Wie zu erwarten, sind es die coronabedingten Entwicklungen in den Arbeitsstrukturen, die derzeit auf den Agenden der Tandem-Treffen stehen“, analysiert Projektleiterin Prof. Dr. Irene Gerlach. „Homeoffice, mobiles und flexibles Arbeiten sind die neuen Arbeitsformen, die in Unternehmen nun implementiert werden und werden müssen. Es ist ganz klar, dass die Unternehmen jetzt aktiv werden müssen. Abwarten, ob es vielleicht eine Rückkehr zu früheren Arbeitsbedingungen gibt, ist personalpolitisch nicht empfehlenswert.“ Auch wenn die Pandemie besiegt werde, habe sich die Gesellschaft verändert, hält die Politikwissenschaftlerin fest. Sowohl Arbeitnehmende als auch Arbeitgebende haben die Vor- und Nachteile der digitalen Arbeitsmöglichkeiten erlebt. Prof. Dr. Irene Gerlach: „Es ist jetzt für jedes Unternehmen essenziell, die Entwicklungen auszuwerten und die jeweiligen Arbeitsformen im Unternehmen anzupassen.“

Teilnahme am Tandem-Projekt NRW noch möglich

Interessierte Betriebe können sich noch bis Mitte November für eine Teilnahme am Projekt melden. Eine Registrierung ist hier möglich, weitere Hintergründe finden Sie in Kurzbeschreibung und Projektübersicht. Einen lebendigen Eindruck vermittelt das Video „Im Tandem zu besserer Vereinbarkeit“.

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familie@beruf.nrw.de

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