Förderprogramm „go-digital“ unterstützt die Digitalisierung von Arbeitsprozessen

Gespeichert von FuB Chefredakteur am 15. Januar 2021
Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen am Tisch, zwei halten ein Tablet mit Grafiken

Förderprogramm „go-digital“ unterstützt die Digitalisierung von Arbeitsprozessen

Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass digital gut aufgestellte Unternehmen mit höherer Flexibilität auf Herausforderungen reagieren können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, ihre Aufgaben räumlich und zeitlich unabhängiger zu erledigen. Das führt auch außerhalb von Krisenzeiten zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Programm „go-digital“ bietet Unterstützung bei der digitalen Transformation.

 

Im Rahmen des Förderprogramms „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützen Beraterinnen und Berater kleine und mittelständische Arbeitgeber, die ihre Arbeitsprozesse durch digitale Lösungen optimieren möchten.

Das Programm ist in drei Module unterteilt:

  1. Digitalisierte Geschäftsprozesse: Das Ziel dieses Moduls ist, Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig zu digitalisieren sowie sichere elektronische und mobile Prozesse zu etablieren.
  2. Digitale Markterschließung: In diesem Modul erhalten die Unternehmen Beratung, wie sie ihr Online-Marketing professionell aufsetzen können.
  3. IT-Sicherheit: Das Modul umfasst eine Risiko- und Sicherheitsanalyse der bestehenden oder neu geplanten Infrastruktur sowie Maßnahmen zur Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen.

Lassen sich Unternehmen bei ihrem Digitalisierungsprozess von einem autorisierten Beratungsunternehmen begleiten, erhalten sie einen Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr. Die finanzielle Unterstützung können Arbeitgeber aktuell auch erhalten, wenn sie aufgrund der Pandemie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen möchten.

Bewerben können sich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die weniger als 100 Beschäftigte haben und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme im Vorjahr höchstens 20 Millionen Euro betrug. Zu beachten ist außerdem die De-minimis-Verordnung der EU. Danach dürfen Unternehmen Beihilfen nur bis zu einem in der Verordnung benannten Schwellenwert erhalten. Die europäische Kommission will damit innereuropäische Wettbewerbsverzerrung verhindern.

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familie@beruf.nrw.de

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