Ein Arbeitgeber – viele Arbeitsorte: Wie kann Remote-Arbeit gelingen?

Gespeichert von FuB Chefredakteur am 30. Juli 2021
Mann gestikuliert vor Laptop mit Videokonferenz

Ein Arbeitgeber – viele Arbeitsorte: Wie kann Remote-Arbeit gelingen?

Corona hat uns gezeigt: Wir müssen nicht immer an einem Ort sein, um gut zusammenarbeiten zu können. Für viele bietet Remote-Arbeit auch nach der Pandemie neue Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Wie lässt sich diese Arbeitsform gut gestalten?

 

Ob zu Hause, im Café oder sogar im Ausland – heutzutage ist es in vielen Branchen nicht mehr notwendig, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eines Unternehmens tagtäglich in einem Büro zusammensitzen. Das bietet viele Vorteile: An manchen Tagen können sie sich den Weg zur Arbeit sparen und so zum Beispiel die Kinder früher aus der Kita abholen. Oder das entspannte Arbeitsumfeld im eigenen Wohnzimmer oder im Café führt zu einer größeren Arbeitszufriedenheit, die auch den Erholungswert in der Freizeit steigert. Einige Aspekte sind wichtig, damit die Mitarbeitenden trotzdem ein Team bleiben und die Arbeitsabläufe weiterhin gut funktionieren:

Für die passende Infrastruktur sorgen: Remote-Arbeit bedeutet nicht, dass die Mitarbeitenden ausschließlich von zu Hause aus oder im Büro arbeiten. Es bedeutet, dass sie sich ihren Arbeitsort frei wählen können. Das bringt einige Ansprüche an die Ausstattung mit sich – angefangen bei Laptops und Diensthandys bis hin zu Maßnahmen des Datenschutzes. Besprechen Sie im Team gemeinsam, welche konkreten Bedarfe Sie in Ihrem Unternehmen haben. Die Sicherheit Ihrer Unternehmensdaten durch moderne und kompatible Endgeräte ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Austausch ermöglichen: Etablieren Sie auch neue Kommunikationswege wie zum Beispiel Chaträume, über die Sie niedrigschwellig miteinander schreiben und sprechen können. Für einen persönlicheren Austausch, der sonst ganz automatisch in der Küche oder auf den Gängen stattfindet, können beispielsweise gemeinsame Kaffeepausen über digitale Kanäle sorgen. 

Rahmenbedingungen vereinbaren: Der digitale Austausch ersetzt das persönliche Miteinander aber meist nicht vollständig. Außerdem wird es Kolleginnen und Kollegen geben, die die Anwesenheit im Büro bevorzugen. Gemeinsam vereinbarte Rahmenbedingungen helfen, dass alle Mitarbeitenden mitgenommen werden und mit den Regelungen einverstanden sind. Wann ist es zum Beispiel sinnvoll, ins Büro zu kommen? Welche Arbeiten lassen sich gut von anderswo erledigen? Soll es feste Büro-Tage geben, an dem Besprechungen von Angesicht zu Angesicht stattfinden können? Wie wird mit den unterschiedlichen Zeitzonen umgegangen, wenn jemand im Ausland arbeitet? 

Auf Distanz führen: Auch an Führungskräfte stellt das Arbeitsmodell der Remote-Arbeit neue Anforderungen: Es gilt, ein gutes Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeitenden aufzubauen, wenn persönliche Begegnungen seltener werden. Dabei kommt es darauf an, trotzdem Präsenz zu zeigen, um das Team zu steuern und zu entwickeln. Binden Sie Ihr Team bei der Lösung dieser Fragestellungen mit ein. Besprechen Sie zum Beispiel, wie häufig Sie sich virtuell für Besprechungen treffen möchten – sowohl als ganzes Team, als auch in Einzelgesprächen. Achten Sie jedoch darauf, dass sich Ihre Mitarbeitenden nicht übermäßig kontrolliert fühlen, da sich dies auf das Arbeitsklima auswirken könnte. Entwickeln Sie Standards für die Zusammenarbeit und definieren Sie ganz transparent gemeinsame Ziele sowie den dafür notwendigen Arbeitsaufwand. Wichtig ist außerdem, dass sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeitenden kritikfähig bleiben. Resümieren Sie regelmäßig, was in der Zusammenarbeit gut funktioniert und was eher nicht. So können Sie Strukturen und Arbeitsprozesse immer wieder optimieren.

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