Corona aktuell – Regelungen für Homeoffice und Finanzen

Gespeichert von FuB Chefredakteur am 19. Januar 2022
Frau mit orangener Bluse sitzt am Schreibtisch vor einem Bildschirm und schreibt in ein Notizheft

Corona aktuell – Regelungen für Homeoffice und Finanzen

Covid-19 stellt berufstätige Eltern weiterhin vor große Herausforderungen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Zum Beispiel, wenn der Nachwuchs in Quarantäne muss. Nicht nur deswegen hat sich in der Arbeitswelt seit Beginn der Pandemie viel verändert – und tut es immer noch. Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen.

 

Ein weiterer Corona-Winter mit Inzidenzen auf Rekordhöhe schlägt vielen Menschen auf die Stimmung. Auch viele Betriebe stehen vor wirtschaftlichen Problemen angesichts der notwendigen Einschränkungen. Also alles wie gehabt? Nein, denn Wirtschaft und Familien können auf das bereits im letzten Winter bewährte und erprobte Instrumentarium zurückgreifen, um die Lage gemeinsam zu bewältigen. Auch in Versicherungsrecht und Steuerfragen hat sich etwas bewegt. 

Versichert im Homeoffice

Viele Unternehmen haben die Möglichkeiten, von zu Hause aus zu arbeiten, in der Corona-Zeit ausgeweitet. Dadurch können Angestellte zum Beispiel auch in der Quarantäne weiterhin ihren Job ausüben. Für den Weg zur Arbeit müssen sie dann nicht mehr vor die Tür. Laut einem Urteil des Bundessozialgerichts aus Dezember 2021 ist auch der Weg zum Arbeitsplatz innerhalb der eigenen vier Wände versichert. Verletzungen, die sich Arbeitnehmende auf diesem Weg zuziehen, gelten damit als Arbeitsunfall. Voraussetzung ist, dass sie glaubhaft versichern können, zum Schreibtisch und nicht etwa zum Frühstück gegangen zu sein.

Verlängerte Unterstützung für Pandemie-Betroffene

Doch auch, wenn Betriebe versuchen, den Herausforderungen so gut es geht zu begegnen, müssen viele von ihnen starke wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen. Deswegen hat die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung die steuerlichen Erleichterungen für von der Corona-Pandemie unmittelbar betroffene Unternehmen und Privatpersonen verlängert. Das bedeutet, dass sie bis zum 31. Januar 2022 in einem vereinfachten Verfahren Anträge auf zinslose Stundung für die bis zu diesem Zeitpunkt fälligen Steuern, längstens bis zum 31. März 2022, stellen können. Über den 31. März 2022 hinaus können Anschlussstundungen bei Vereinbarung einer angemessenen Ratenzahlung bis längstens zum 30. Juni 2022 im vereinfachten Verfahren beantragt werden. Zur Beantragung dieser Unterstützungen stellen die nordrhein-westfälischen Finanzämter ein vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung, das auf den Websites der Finanzämter und des Ministeriums der Finanzen zum Download bereitgestellt wird.

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