Business Talk bei Evonik Industries mit Familienminister Stamp in Essen

Gespeichert von FuB Redakteur am 24. April 2018
Minister Stamp diskutiert auf einer Bühne im Halbkreis mit Gästen des Business Talks, Publikum schaut zu.

Business Talk mit Familienminister Stamp in Essen

Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ging es auch beim zweiten Business Talk 2018 unter dem Titel „Familienbewusstsein im Betrieb – mit Vereinbarkeit zum Erfolg“, der am 12. April 2018 bei Evonik Industries in Essen stattfand. Mit der Veranstaltungsreihe möchte das Familienministerium NRW für mehr Familienfreundlichkeit werben.

 

Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie Betriebe eine familienbewusste Personalpolitik gestalten können. Die Idee dahinter ist einfach: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entscheiden sich nicht alleine aus finanziellen Gründen für oder gegen einen Job. Sie legen bei der Wahl eines Unternehmens vielmehr großen Wert auf familienfreundliche Personalmaßnahmen, die ihnen eine partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit ermöglichen.   

Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei Evonik Industries und Familienminister Stamp.

Familienminister und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, verwies in seiner Rede auf die Herausforderungen, denen Unternehmen und ihre Mitarbeitenden gegenüberstehen. Bis 2030 sei für NRW eine Fachkräftelücke von rund 590.000 Beschäftigten prognostiziert. Auf der anderen Seite seien rund 280.000 Mütter trotz Studium oder abgeschlossener Berufsausbildung nicht erwerbstätig. Hier stecke ein enormes Fachkräftepotential. Als Lösungsansätze nannte der Familienminister familienfreundliche Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle oder Unterstützung von Vätern. Eine familienfreundliche Unternehmenspolitik binde Fachkräfte und sorge dafür, dass Arbeitgeber wettbewerbsfähig bleiben. Investitionen in Maßnahmen zur Vereinbarkeit würden sich für die Unternehmen rechnerisch lohnen, so Familienminister Joachim Stamp.  An der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben dem Familienminister auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft teil. Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik Industries AG, Barbara Thiel, Head of Diversity & Inclusion der thyssenkrupp AG, Steffi Frevert, Mitglied der Geschäftsführung von Ferrostaal und Mirja Wolfs, kommissarische Geschäftsführerin des KiTa Zweckverbandes im Bistum Essen diskutierten über Chancen und Herausforderungen für Unternehmen, die sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.   
 
Als wichtigste Ergebnisse der Diskussion haben die Diskutanten u.a. festgehalten: In vielen Unternehmen werden bereits Anstrengungen unternommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Allerdings sehen sich die Betriebe oftmals mit Schwierigkeiten konfrontiert. Denn für eine bessere Vereinbarkeit gibt es keine pauschalen Lösungen. Die Wünsche von Vätern und Müttern unterscheiden sich und erfordern individuelle Lösungen, die wiederum vielfältige Ressourcen erfordern. Einig waren sich alle Beteiligten allerdings darüber, dass sich das Unterstützen von familienfreundlichem Arbeiten für die Unternehmen auszahlen wird.   
 
Die Veranstaltungsreihe der Business Talks wird vom nordrhein-westfälischen Familienministerium betrieben. Bisher fanden bereits Gespräche in Bielefeld, Köln und Düsseldorf statt.

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familie@beruf.nrw.de

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